Du musst weder einen neuen Rechner kaufen noch ein Microsoft-Konto anlegen, um sicher weiterzuarbeiten: Ein gut eingerichtetes Linux macht aus fast jedem Windows-Rechner ein schnelles, sicheres Gerät — für viele Jahre. Ich biete das in zwei Varianten an: zum Ausprobieren auf einer externen Festplatte ab 149 €, ohne dass an deinem Windows irgendetwas verändert wird — oder als vollständigen Umstieg ab 249 €. Die Erstberatung ist kostenlos, den Festpreis erfährst du vorher.
Die Gründe, Windows zu verlassen, sind so verschieden wie die Rechner: Werbung im Startmenü, Zwangsupdates zur Unzeit, ein Microsoft-Konto als Voraussetzung, Datensammelei ab Werk — oder schlicht ein tadelloser Rechner, den Windows 11 nicht mehr haben will. Dieser Artikel zeigt, was Linux heute leistet, für wen sich der Wechsel lohnt und wie die Umstellung bei mir abläuft.
Der aktuelle Anlass: Windows 10 läuft aus
Für viele Umsteiger ist der Auslöser gerade konkret: Der offizielle Windows-10-Support endete im Oktober 2025. Microsoft hat den Termin seither zweimal entschärft: Erst gab es für Privatnutzer verlängerte Sicherheitsupdates (ESU) bis Oktober 2026, im Juni 2026 wurde das Programm noch einmal bis zum 12. Oktober 2027 gestreckt. In Europa kostet das nichts — aber es ist an eine Bedingung geknüpft: Du brauchst ein Microsoft-Konto und musst dich damit mindestens alle 60 Tage anmelden. Wer das versäumt, fliegt aus dem Programm.
Das ist der eigentliche Punkt, unabhängig von jedem Stichtag: Ein Rechner, den du gekauft und bezahlt hast, bekommt Sicherheitsupdates nur noch, solange du dich regelmäßig bei einem Konzern anmeldest. Wer sein Windows bisher bewusst mit einem lokalen Konto betrieben hat, muss dafür erst eines anlegen.
Dazu kommt: Es bleibt ein Aufschub, keine Lösung. Es fließen nur noch Sicherheitsflicken, keine neuen Funktionen, und 2027 steht dieselbe Frage wieder an. Windows 11 verlangt bestimmte Hardware-Bausteine (u. a. TPM 2.0 — einen speziellen Sicherheits-Chip — und neuere Prozessoren), die viele völlig intakte Rechner nicht haben. Millionen funktionierender Geräte gelten damit als „veraltet" — obwohl an ihnen nichts kaputt ist.
Musst du überhaupt wechseln?
Nein — und das sage ich dir im Zweifel auch. Wenn dein Rechner Windows 11 offiziell unterstützt und du mit Windows zufrieden bist, ist das Upgrade der einfachste Weg. Auch die ESU-Verlängerung ist als Übergang in Ordnung, wenn dich das Microsoft-Konto nicht stört.
Linux lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte auf dich zutrifft:
- Dein Rechner ist zu alt für Windows 11, funktioniert aber einwandfrei — und du siehst nicht ein, ihn zu ersetzen.
- Du möchtest kein Microsoft-Konto, keine Werbung im Startmenü und keine Datensammelei im Betriebssystem.
- Du willst raus aus dem Rhythmus, alle paar Jahre von einem Konzern zum Neukauf gedrängt zu werden.
Übrigens gilt das nicht nur für Windows-Rechner: Auch ältere Intel-Macs, die von Apple keine macOS-Updates mehr bekommen, lassen sich mit Linux noch Jahre sicher weiterbetreiben.
Was Linux heute kann
Ein modernes Linux sieht aus wie ein aufgeräumtes Windows und bedient sich auch so: Startmenü, Taskleiste, Fenster, Dateimanager. Browser (Firefox, Chrome-Alternativen), E-Mail, Videotelefonie, Drucken, WLAN — alles da, ohne Kommandozeile. Office-Dokumente öffnet und bearbeitet LibreOffice, das mit Word- und Excel-Dateien umgehen kann. Online-Banking läuft im Browser wie bisher, die Steuererklärung über ELSTER im Browser ebenso. Updates kommen zentral und ohne Zwangsneustarts zur Unzeit — und das System bleibt auch nach Jahren so schnell wie am ersten Tag.
Ubuntu oder Linux Mint?
Um die „richtige" Linux-Variante ranken sich Glaubenskriege, die du getrost ignorieren kannst. Für Umsteiger kommen zwei ernsthaft infrage — und der Unterschied ist kleiner, als das Internet glauben macht. Unter der Haube sind beide fast identisch: Linux Mint baut direkt auf Ubuntu auf. Was sich unterscheidet, ist die Oberfläche.
| Ubuntu | Linux Mint | |
|---|---|---|
| Bedienung | Aktivitäten-Übersicht statt Startmenü — eher wie ein Tablet oder Smartphone | Startmenü unten links, Taskleiste — fühlt sich an wie Windows 7 |
| Umgewöhnung | Ein paar Tage, dann sitzt es | Praktisch keine |
| Aktuelle Version | 26.04 LTS, seit April 2026 | 22.3 — noch auf dem Unterbau von 2024, Version 23 kommt erst im Dezember 2026 |
| Neuere Hardware | Unterstützt aktuelle Geräte zuverlässiger | Kann bei ganz neuen Geräten hinterherhinken |
Meine Empfehlung ist derzeit Ubuntu, und zwar wegen des Zeitplans. Mint übernimmt den aktuellen Ubuntu-Unterbau erst im Dezember 2026; bis dahin liefe dein Rechner auf einer Basis von 2024. Bei einem Gerät, das noch Jahre halten soll, ist das der falsche Startpunkt.
Und die Sorge vor der ungewohnten Oberfläche nehme ich dir: Ubuntu lässt sich mit ein paar Handgriffen so einrichten, dass es dem gewohnten Bild sehr nahe kommt — Programmleiste an der Seite oder unten, Symbole auf dem Schreibtisch, Systemleiste rechts. Das mache ich bei der Einrichtung mit. Wer es partout wie Windows 7 haben will, bekommt von mir Mint — dann aber mit dem Hinweis, warum ich es nicht als Erstes vorschlage.
Zwei Wege: ausprobieren oder ganz umsteigen
Ich biete den Umstieg in zwei Varianten an — und die eine ist ausdrücklich als Probefahrt für die andere gedacht.
Weg 1: Linux auf einer externen Festplatte
Du bekommst eine fertig eingerichtete SSD, die du per USB ansteckst — ich richte sie bei mir ein und schicke sie dir einfach zu, deutschlandweit, ohne dass du vorbeikommen musst. Beim Einschalten wählst du über eine Taste aus, welches System startet: Ohne diese Taste bootet weiterhin dein Windows, völlig unverändert. Ziehst du die Platte ab, ist es, als wäre nie etwas gewesen.
Das ist der risikoärmste Einstieg, den es gibt. Nichts wird gelöscht, nichts überschrieben, keine Partition angefasst. Du kannst wochenlang im Alltag testen, ob Linux für dich funktioniert — mit deinen echten Dateien, deinem Drucker, deinen Gewohnheiten, nicht in einer Demo.
ab 149 € für Einrichtung und Einweisung. Die SSD kaufst du selbst nach meiner Empfehlung — so bleiben Kaufbeleg und Gewährleistung bei dir. Falls Linux am Ende nichts für dich ist, formatierst du sie und hast eine Sicherungsplatte; weggeworfen ist nichts.
Zwei Einschränkungen, die du vorher wissen solltest — beide klären wir in der Bestandsaufnahme, nicht hinterher. Erstens: Um ins Auswahlmenü zu kommen, muss bei manchen Geräten eine Einstellung im Startsystem geändert werden. Das Versprechen „ich fasse deinen Rechner nicht an" stimmt also fast, aber nicht hundertprozentig. Zweitens: Wenn dein Windows verschlüsselt ist — bei neueren Geräten ab Werk üblich — kommst du von Linux aus nicht an die Windows-Dateien heran. Deine Daten sind dann nicht weg, aber du erreichst sie nur aus Windows.
Weg 2: Vollständiger Umstieg
Windows kommt herunter, Linux wird zum einzigen System auf dem Rechner. Der ganze Speicher steht zur Verfügung, alles startet sofort, es hängt nichts am Gerät. Der Weg für alle, die die Entscheidung schon getroffen haben — oder deren Gerät ohnehin kein Windows 11 mehr bekommt.
ab 249 € inklusive Bestandsaufnahme, Anleitung für deine Datensicherung, fertig eingerichtetem Linux mit deinen Programmen und Druckern, Windows-Wiederherstellungsmedium, Einweisung und 14 Tagen Rückfragen.
So läuft der Umstieg bei mir ab
- Kostenlose Erstberatung. Per Mail oder Telegram — telefonisch nur nach Absprache, ich arbeite tagsüber im Hauptberuf und bin meist erst abends erreichbar. Worum geht es — ein Laptop, der Familien-PC, mehrere Geräte? Was muss danach unbedingt laufen?
- Bestandsaufnahme. Wir gehen deine Programme, Drucker, Scanner und Gewohnheiten durch. Du bekommst eine klare Aussage: was eins zu eins weiterläuft, was einen guten Ersatz hat, was nicht geht — und dazu den Festpreis.
- Datensicherung — durch dich. Nach meiner Anleitung sicherst du deine Dateien, Fotos und Lesezeichen selbst auf eine externe Platte, bevor irgendetwas verändert wird. Ob die Sicherung vollständig und lesbar ist, schauen wir uns gemeinsam auf deinem Bildschirm an. Die Platte bleibt bei dir — zu mir kommt keine Kopie.
- Abgabe oder Versand. Bei der externen Platte richte ich sie hier ein und schicke sie dir zu — dein Rechner bleibt, wo er ist. Beim vollständigen Umstieg gibst du das Gerät in der Region Ansbach einfach so ab, wie es ist, und holst es fertig eingerichtet wieder ab — deine alte Windows-Platte lösche ich dabei, ich durchsuche sie nicht. Schickst du es mir stattdessen versichert per Post zu — deutschlandweit, wie beim GrapheneOS-Einsendeservice —, setzt du es vorher selbst auf Werkszustand zurück: Dann kann unterwegs nichts von deinen Daten verloren gehen, egal was mit dem Paket passiert.
- Einrichtung. Während dein Gerät bei mir ist, setze ich Linux auf, installiere deine Programme, richte die Drucker ein und stelle die Oberfläche so, wie du es von Windows gewohnt bist. Deine Dateien sind zu diesem Zeitpunkt noch bei dir — auf dem Rechner liegt nur das fertige System.
- Übergabe & Einweisung. Bei Abholung, nach dem Rückversand oder per Bildschirmübertragung gehen wir das neue System zusammen durch. Dabei zeige ich dir auch, wie du dein E-Mail-Konto einträgst — dein Passwort tippst du selbst, ich brauche es nicht. Dazu bekommst du eine Kurzanleitung für die wichtigsten Alltagsfragen.
- Daten zurückspielen — durch dich. Du steckst deine Sicherungsplatte an und kopierst zurück, was du brauchst. Die Anleitung dazu liegt bei, in normalem Deutsch und in der richtigen Reihenfolge — wie beim GrapheneOS-Einsendeservice. Bleibt etwas unklar, meldest du dich.
- Startbegleitung. Für die erste Zeit bin ich für Rückfragen da. Einen laufenden Rund-um-die-Uhr-Betrieb biete ich bewusst nicht an — du bekommst ein System, das du selbst beherrschst.
Was kostet das?
Linux selbst und die Alltagsprogramme kosten nichts — dauerhaft, ohne Abo und ohne Lizenzgebühren. Du zahlst einmal Beratung und Einrichtung:
| Leistung | Preis |
|---|---|
| Erstberatung und Einschätzung, ob sich der Umstieg lohnt | kostenlos |
| Linux auf externer Platte, eingerichtet und erklärt | ab 149 € |
| Vollständiger Umstieg inkl. Bestandsaufnahme und Einweisung | ab 249 € |
| Jedes weitere Gerät im selben Auftrag | 30 % günstiger |
Das sind Festpreise, keine Stundensätze — den genauen Betrag nenne ich nach der Bestandsaufnahme, bevor du dich entscheidest. Zum Vergleich: Vor-Ort-Computerhilfe liegt in Deutschland üblicherweise zwischen 70 und 120 € pro Stunde, meist zuzüglich Anfahrt. Bei mir weißt du vorher, was am Ende auf der Rechnung steht.
Danach fallen keine laufenden Kosten an. Kein Abo, keine Lizenzen, keine Bereitschaftspauschale. Verglichen mit einem neuen Rechner samt Windows-Lizenz — den dein jetziger gar nicht nötig hätte — rechnet sich das schnell.
Wenn du im selben Zug auch deine Dateien und Fotos aus der Konzern-Cloud holen willst: Wie der Umzug in eine eigene Cloud funktioniert, steht im Ratgeber zum Foto-Umzug aus Google Fotos und iCloud — beides zusammen ergibt ein rundes Paket.
Dein Rechner kann mehr, als Microsoft erlaubt
Beratung, Bestandsaufnahme und fertige Linux-Einrichtung — mit Abgabe und Abholung in der Region Ansbach oder deutschlandweit per Einsendeservice. Die Erstberatung ist kostenlos, danach gibt es einen Festpreis.
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